The Cycle Project

Markus Kainz hat bei der WeissSee IdeenLounge sie Unternehmensidee “The Cycle Project” präsentiert. Ihr Anreizsystem welche er gemeinsam mit Marco Bayr und Andreas Fox entwickelt hat soll mehr Leute zum Radfahren motivieren. Hier die Antworten auf die Fragen zur Idee.
1. Beschreibe in ein paar Sätzen worum es bei deiner Unternehmensidee geht und gehe darauf ein welches Problem es lösen soll.
„The Cycle Project“ bietet einen Anreiz einen Teil der Fahrten, im Speziellen kurze Strecken, mit dem Rad zurückzulegen. Wir bieten unseren Nutzern die Möglichkeit für gefahrene Radkilometer Guthaben zu erhalten, das exklusiv bei unseren Partnern in Form von Tickets, Eintrittskarten oder Gutscheinen einlösbar ist. Die gefahrenen Radkilometer werden mittels GPS fähigem Mobiltelefon bzw. alternativen GPS Modul aufgezeichnet und direkt in Guthaben umgewandelt. Die Emissionen im Bereich Verkehr im Vergleich zu 1990 haben sich nahezu verdoppelt, mit dem Projekt wollen wir einen Beitrag zu einem nachhaltigeren Personenverkehr und einem gesünderen und umweltbewussteren Lebensstil leisten.
Dies hat zur Folge, dass die CO2 – Emissionen im großen Ausmaß verringert werden können, was laut Kyoto Protokoll dem österreichischen Staat Millionen von Euro sparen könnte.
2. Wie kam es zu dieser Idee?
Die Idee beruht eigentlich auf einer wissenschaftlichen Arbeit, einer Diplomarbeit im Bereich der Volkswirtschaft, die von Andreas Fox, einem unserer Teammitglieder, verfasst wurde. Wir haben damals schon das enorme Potential dieser Idee bemerkt und haben diese doch sehr theoretische Arbeit in ein praxisnahes Projekt verwandelt, welches nun durchaus verwirklicht werden kann.
3. Was ist deine persönliche Motivation ein eigenes Unternehmen zu gründen? Wie schätzt du das österreichische Bild dem Unternehmertum gegenüber ein?
Meiner Meinung nach ist das eine Charaktersache. Um langfristig ein erfolgreiches Unternehmen zugründen, muss man bereit sein Risiko einzugehen und einfach der Typ dafür sein. Ich wollte von Anfang an auf meinen eigenen Beinen stehen, somit hatte ich ein Ziel vor Augen und war auch dementsprechend motiviert. Man ist in Österreich glaube ich auf dem richtigen Weg, die Leute zu mehr Unternehmertum zu führen, jedoch haben wir noch einiges aufzuholen. In den USA macht es nichts aus, wenn man mit einer Unternehmensidee scheitert – im Gegenteil die Gesellschaft respektiert Leute auch wenn sie erfolglos waren. Dadurch wird man motiviert weiter zu machen und wird vielleicht mit einer anderen Idee Erfolg haben. In Österreich heißt es leider, entweder du schaffst es einmal oder gar nicht. Hier sollten wir unsere Einstellung dringend ändern.
5. Was ist deine persönliche Vision für deine Unternehmensidee? Wo möchtest du in 5 Jahren damit stehen?
Ich würde mich freuen, wenn wir die Chance bekommen dieses Projekt umzusetzen, da ich sehr überzeugt von der Idee bin. Meine Vision ist es, dass es durch unser innovatives Anreizsystem zu einem gewaltigen Hype im Radfahrverkehr kommt und unser Projekt in jeder großen Stadt in Europa verwirklicht wird.
Für Kontaktinformationen wenden Sie sich bitte an office@weissSee.com.






Hinterlassen Sie eine Antwort